Warum bauen wir die Scheune aus?

Wir wollen unser Geld nicht für eine überteuerte Mietwohnung ausgeben. Auch hier in den Dörfern in der Umgebung ist die Miete für eine Wohnung schon sehr hoch. Und Geld für etwas ausgeben, was uns nicht gehört fällt uns sowieso schwer.

Der erste Gedanke war, ob wir uns eine Eigentumswohnung oder ein kleines Haus kaufen. Zwar zahlen wir dann auch viel Geld zur Tilgung, dafür gehört es uns dann am Ende. Wir waren daher im Frühjahr schon auf mehreren Besichtigungsterminen.

Da wir in unserer aktuellen Situation aber absolut nicht wissen, wohin es uns in Zukunft verschlägt und was die Coronakriese vielleicht noch so mit sich bringt, wollten wir uns nicht mit einem Kredit für viele Jahre an einen festen Standort binden. Hinzu kommt, dass wir diesen Kredit unser Leben lang abzahlen dürfen und uns damit sehr Abhängig von einem festen, geregelten Einkommen machen.

Wir träumten mittlerweile ständig von unseren eigenen vier Wänden, denn wir wohnen beide noch bei unseren Eltern.

Die Lösung kam dann wie gerufen: Jans Eltern boten uns an den Heuboden im Stall ihres Bauernhauses zu einer eigene Wohnung auszubauen, wenn wir das Projekt auch zu Ende bringen. Die Kosten dafür übernehmen sie.

Es dauerte nicht lange und der Startschuss war gesetzt. Zunächst ging es an das Aufräumen des Heubodens! Hier seht ihr ein paar Bilder dazu:

Auf dem ehemaligen Heuboden soll die Wohnung entstehen…

Damit haben wir großes Glück und freuen uns sehr.

Wie alles Begann!

01.11.2020. Wir starten unseren Blog! Unseren Blog über den Ausbau der Scheune bei Jans Eltern! Wenn du nicht weißt wer Wir sind, sieh hier kurz nach: https://jatisblog.com/about/

Nun starten wir zwar heute mit unserem Blog, haben allerdings einiges Aufzuarbeiten. Im März sind wir angefangen das Bauprojekt zu planen. Wir setzten uns daran den Heuboden aufzuräumen, fuhren ein paar mal zur Mülldeponie oder zum Hühnergelände rüber. (Mit einem leicht überfüllten Anhänger!)

Es ging daran die ersten Skizzen zu erstellen. Für Jan war auf jeden Fall schnell klar: „Ich möchte ganz oben unter dem Dach auch ein Zimmer als Büro, denn von da kann ich über den Deich, sogar bis auf die Nordsee gucken!“ Es sollte also eine Wohnung mit 2 Zimmern + Küche und Bad werden. Das hat den Vorteil das man sich z.B. zum Lernen zurück ziehen kann, ohne dann im Bad oder Schlafzimmer zu sitzen.

Dann musste ein Bauunternehmer gefunden werden der uns unterstützt und anleitet.

Ein Bauunternehmen schien uns dafür am besten geeignet. Zusammen mit diesem besprechen und planen wir von nun an jeden Bauabschnitt. Sie übernehmen die Materialbestellung und kümmern sich zusammen mit einer Architektin um den Bauantrag.

Außerdem unterstützen Jans Eltern und viele Freunde uns auf der Baustelle!

Liebe Grüße

Kati und Jan

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