So soll es werden!

Im Erdgeschoss wird es einen Raum als Diele geben. Der Stallboden kommt raus und wird neu betonieren. Wir Dämmen und den Fußboden pflastern wir mit alten Klinkern.

Der Raum erfüllt verschiedene Zwecke. Es soll eine Garderobe um Jacken und Schuhe abzustellen rein, aber auch als Abstellraum genutzt werden. Hinten in die Ecke bauen wir eine Treppe zu den Wohnräumen. Zudem soll der Raum relativ leer bleiben, abgesehen von ein paar Musikboxen und einem Mischpult um hier auch spontan Feiern zu können.

Im Obergeschoss wird es dann ein offenes Wohnzimmer mit Küche geben. In der Küche werden drei große Fenster sein, dafür werden die originalen Fensteröffnungen dann etwas verlängert. Der Fußboden der Küche wird dafür etwas höher als im Wohnzimmer sein, sodass eine Stufe die beiden Bereiche voneinander trennt. Im Wohnbereich soll die Möglichkeit bestehen einen Ofen anzuschließen.

Auf gleicher Ebene wird wie das Wohnzimmer soll ebenso das Bad mit offener Dusche entstehen. Im Bad, Treppenaufgang und Schlafzimmer sollen Dachfenster eingesetzt werden. Zum Schlafzimmer wird es ein paar Stufen hinuntergehen, dadurch können wir in der dachschräge zusätzlichen Raum gewinnen.

Im Wohnzimmer soll es noch eine kleine Treppe zum Raum unter dem Dach geben. Hier entsteht ein Büro, wo wir neue Projekte planen können. Auch hier kommen Dachfenster rein, damit wir den Ausblick genießen können. Der Raum wird zur Küche hin offen bleiben, sodass man in die Küche hinunter gucken kann, denn die Decke der Küche bleibt bis in den Giebel offen und hat damit eine maximale Raumhöhe von 4,5 Metern.

Nicht eingezeichnet die oberste Ebene. Das Büro.

Warum bauen wir die Scheune aus?

Wir wollen unser Geld nicht für eine überteuerte Mietwohnung ausgeben. Auch hier in den Dörfern in der Umgebung ist die Miete für eine Wohnung schon sehr hoch. Und Geld für etwas ausgeben, was uns nicht gehört fällt uns sowieso schwer.

Der erste Gedanke war, ob wir uns eine Eigentumswohnung oder ein kleines Haus kaufen. Zwar zahlen wir dann auch viel Geld zur Tilgung, dafür gehört es uns dann am Ende. Wir waren daher im Frühjahr schon auf mehreren Besichtigungsterminen.

Da wir in unserer aktuellen Situation aber absolut nicht wissen, wohin es uns in Zukunft verschlägt und was die Coronakriese vielleicht noch so mit sich bringt, wollten wir uns nicht mit einem Kredit für viele Jahre an einen festen Standort binden. Hinzu kommt, dass wir diesen Kredit unser Leben lang abzahlen dürfen und uns damit sehr Abhängig von einem festen, geregelten Einkommen machen.

Wir träumten mittlerweile ständig von unseren eigenen vier Wänden, denn wir wohnen beide noch bei unseren Eltern.

Die Lösung kam dann wie gerufen: Jans Eltern boten uns an den Heuboden im Stall ihres Bauernhauses zu einer eigene Wohnung auszubauen, wenn wir das Projekt auch zu Ende bringen. Die Kosten dafür übernehmen sie.

Es dauerte nicht lange und der Startschuss war gesetzt. Zunächst ging es an das Aufräumen des Heubodens! Hier seht ihr ein paar Bilder dazu:

Auf dem ehemaligen Heuboden soll die Wohnung entstehen…

Damit haben wir großes Glück und freuen uns sehr.

Wie alles Begann!

01.11.2020. Wir starten unseren Blog! Unseren Blog über den Ausbau der Scheune bei Jans Eltern! Wenn du nicht weißt wer Wir sind, sieh hier kurz nach: https://jatisblog.com/about/

Nun starten wir zwar heute mit unserem Blog, haben allerdings einiges Aufzuarbeiten. Im März sind wir angefangen das Bauprojekt zu planen. Wir setzten uns daran den Heuboden aufzuräumen, fuhren ein paar mal zur Mülldeponie oder zum Hühnergelände rüber. (Mit einem leicht überfüllten Anhänger!)

Es ging daran die ersten Skizzen zu erstellen. Für Jan war auf jeden Fall schnell klar: „Ich möchte ganz oben unter dem Dach auch ein Zimmer als Büro, denn von da kann ich über den Deich, sogar bis auf die Nordsee gucken!“ Es sollte also eine Wohnung mit 2 Zimmern + Küche und Bad werden. Das hat den Vorteil das man sich z.B. zum Lernen zurück ziehen kann, ohne dann im Bad oder Schlafzimmer zu sitzen.

Dann musste ein Bauunternehmer gefunden werden der uns unterstützt und anleitet.

Ein Bauunternehmen schien uns dafür am besten geeignet. Zusammen mit diesem besprechen und planen wir von nun an jeden Bauabschnitt. Sie übernehmen die Materialbestellung und kümmern sich zusammen mit einer Architektin um den Bauantrag.

Außerdem unterstützen Jans Eltern und viele Freunde uns auf der Baustelle!

Liebe Grüße

Kati und Jan

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