Das Gerüst haben wir nun auf 6 Meter Höhe verlängert. Nun sind wir hoch genug um die Außenwände zu Isolieren!
Hier sind wir dabei die Dampfbremse in der Giebelseite im Büro zu verlegen. Schließlich muss auch hier wieder Konterlattung drauf und von der anderen Seite steht das Gerüst dran um Glaswolle zu verlegen und Später die OSB Platten anzuschrauben.
Hier der Blick von der anderen Seite. Erst die Rückseite des Wohnzimmers, oben die des Büros. Und wir sind am Messen der Abstände, schneiden und schließlich verlegen der Glaswolle.
Wir wollen unser Geld nicht für eine überteuerte Mietwohnung ausgeben. Auch hier in den Dörfern in der Umgebung ist die Miete für eine Wohnung schon sehr hoch. Und Geld für etwas ausgeben, was uns nicht gehört fällt uns sowieso schwer.
Der erste Gedanke war, ob wir uns eine Eigentumswohnung oder ein kleines Haus kaufen. Zwar zahlen wir dann auch viel Geld zur Tilgung, dafür gehört es uns dann am Ende. Wir waren daher im Frühjahr schon auf mehreren Besichtigungsterminen.
Da wir in unserer aktuellen Situation aber absolut nicht wissen, wohin es uns in Zukunft verschlägt und was die Coronakriese vielleicht noch so mit sich bringt, wollten wir uns nicht mit einem Kredit für viele Jahre an einen festen Standort binden. Hinzu kommt, dass wir diesen Kredit unser Leben lang abzahlen dürfen und uns damit sehr Abhängig von einem festen, geregelten Einkommen machen.
Wir träumten mittlerweile ständig von unseren eigenen vier Wänden, denn wir wohnen beide noch bei unseren Eltern.
Die Lösung kam dann wie gerufen: Jans Eltern boten uns an den Heuboden im Stall ihres Bauernhauses zu einer eigene Wohnung auszubauen, wenn wir das Projekt auch zu Ende bringen. Die Kosten dafür übernehmen sie.
Es dauerte nicht lange und der Startschuss war gesetzt. Zunächst ging es an das Aufräumen des Heubodens! Hier seht ihr ein paar Bilder dazu:
Auf dem ehemaligen Heuboden soll die Wohnung entstehen…